Bauforschung
Im ältesten Gebäudeteil des Raben haben Zivildienstleistende das ursprüngliche Mauerwerk freigelegt — zum Vorschein kamen römische Spuren und ein eingemauerter hölzerner Thermalwasser-Tüchel.
Seit Ostern legen sechs Zivis tatkräftig Hand im Raben an. Angeleitet von Archäologin und Bäderexpertin Andrea Schär und Polier Paulo vom Baugeschäft «Mäder» legen sie im ältesten Gebäudteil das ursprüngliche Mauerwerk frei und öffnen geheimnisvolle Wände für bauliche Sondagen. Noch bis Ende Mai unterstützen uns die Zivildienstleistenden dank der «Stiftung Baustelle Denkmal» aus Zürich und dem Bundesamt für Kultur in dieser wertvollen Phase.
Es zeigt sich, dass diese, dem Umbau vorgelagerte Bauforschung, das Projekt noch erkenntnisreicher und risikoärmer macht. Die Funde können bereits jetzt bewertet und dokumentiert und die Baumassnahmen für den Umbau darauf abgestimmt geplant werden.
Es wurden bereits einige Überraschungen zu Tage gefördert: Die Ecke einer römischen Bodenbefestigung aus Lehm und Holz sowie (im Bild) ein eingemauerter alter «Holztüchel» (hölzerne Leitung), der ursprünglich mal das Thermalwasser vom Heissen Stein in ein Becken geleitet haben muss.
Ganz herzlichen Dank an Romain, Ramon, Joel, Quentin, Nils und Edoardo sowie Paolo! Und ein grosses Dankeschön auch an Irene und Mario für die Beherbergung der Zivis!